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  23.07.2013
Zentrale Lossprechung für insgesamt 123 junge Gärtner auf Schloss Dyck

Die Mehrheit lernte in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Jüchen/Düsseldorf/Neuss/Mettmann/Mönchengladbach/Wuppertal (pcw).


Für insgesamt 123 junge Frauen und Männer aus dem Berufsschulbezirk Düsseldorf ist ihre gärtnerische Ausbildung erfolgreich zu Ende gegangenen. Im Rahmen einer zentralen Lossprechungsfeier auf Schloss Dyck in der Gemeinde Jüchen wurden sie als Fachkräfte in den Berufsstand der Gärtner aufgenommen.

Die überwiegende Mehrheit der Absolventen stellte die Fachrichtung Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Die anderen neuen Fachkräfte erlernten den Gärtnerberuf in den Fachrichtungen Zierpflanzenbau, Friedhofsgärtnerei, Baumschule, und Staudengärtnerei. Bei der Lossprechung wurden drei Absolventen für ihre herausragenden Abschlussnoten besonders geehrt: Dominik Block, Clara Friedrich und Roland Lumma.

Aber alle jungen Gärtnerinnen und Gärtner waren ein Beispiel dafür, wie vielfältig die Möglichkeiten in allen Bereichen des Gartenbaus sind und aus welchen unterschiedlichen Beweggründen ein Berufsweg in der "grünen Branche" eingeschlagen wird. Deutlich wurde dies in einer Talkrunde, deren Moderation die ZDF-Redakteurin Stephanie Schmidt übernommen hatte: So nahm Mehmet Gürenc die Ausbildung zum Landschaftsgärtner auf, um später das GaLaBau-Unternehmen seines Vaters in Erkrath zu übernehmen. Ganz anders bei Ulrike Kämmerling aus dem Produktionsgartenbau: Sie hatte bereits zehn Jahre als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie in den Gartenbau wechselte. Sie wollte erleben, wie Bäume und Pflanzen sich Tag für Tag weiter entwickeln - statt in der Werbung Druckvorlagen zu erstellen, für die sich nach der Veröffentlichung meist niemand mehr interessiert.

Auf steigendes öffentliches Interesse an den Leistungen der Gärtner aller Fachrichtungen machten in der Talkrunde Werner Mauer und Ludger Spahn vom Bezirksverband Rheinland Mitte im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen aufmerksam. Ihren Worten zufolge haben junge Gärtnerinnen und Gärtner große berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Rheinland, in die sie ihre individuellen Fähigkeiten und Kreativität einbringen können.

Auch Gisela Piltz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, gratulierte den Absolventen zu ihren erfolgreich abgeschlossenen Gärtnerausbildungen, die sie als gute Grundlage für den privaten Lebensweg ansieht. Denn wie sie zuvor bei einem Praktikum im GaLaBau-Fachunternehmen Vishers in Düsseldorf feststellen konnte, eröffnet der Gartenbau jungen Menschen ein breites Tätigkeitsfeld mit viel Zukunft.