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Tipps & Info
  01.04.2009
Lauschige Gärten zum Wohlfühlen

Sichtschutz gibt dem grünen Paradies eine lauschige Atmosphäre

Hecken und Holzwände rahmen den Garten wie ein Gemälde optisch ein und verhindern, dass man sich durch störende Blicke gestört wird. Die vertikalen Strukturen sollten natürlich nur wenig Platz nehmen und leicht zu pflegen sein. Blütenschmuck und Früchte können einen zusätzlichen Nutzen bringen.

(VGL-NRW / FO). Wenn man nach einem langen Arbeitstag oder am Ende der Woche den Garten als Refugium zum Träumen und Entspannen herbei sehnt, werden neugierige Blicke von Passanten und Nachbarn als besonders störend empfunden. Eine Abhilfe schafft man, indem man die Inseln des Feierabends mit Wänden einrahmt.
Geschnittene Hecken wachsen im Laufe der Zeit zu einer Wand zusammen und bilden schließlich eine kleine Kulisse für die Freizeitbühne. Der Vorteil der Formschnitthecke beruht darauf, dass sie recht wenig Platz benötigt, weil der Wuchs mit der Schere im Zaum gehalten wird. Zugleich wird sie durch den Neuaustrieb regelmäßig in frisches Grün gehüllt. Bei der Pflanzenauswahl hilft der Landschaftsgärtner Schließlich gibt es zwar einige Sträucher, die wie Liguster und Kirschlorbeer, schnell in die Höhe schießen und garantiert blickdicht sind, aber leider lässt sich das ungestüme Wachstum nicht bändigen. Der Experte rät eher zu etwas Geduld, die damit belohnt wird, dass sich der Pflegeaufwand in Grenzen hält. Wünscht man sich eine Betonung des Wechsels der Jahreszeiten, so wird man Buchen oder Linden als Hecke pflanzen. Wer dagegen auf der Suche nach einer immergrünen Lösung ist, wird mit Eiben und Bambus glücklich. Für die Pflanzung bereitet der Fachmann für Garten und Landschaft das Erdreich tiefgründig vor und setzt die Pflanzen in Reih´ und Glied ein. In den ersten Jahren führt der Fachmann den Erziehungsschnitt aus, der zu einem dichten und gleichmäßigen Wuchs der Form führt. Später wird er die Form durch den Pflegeschnitt vital halten.
Die Alternative zu den lebendigen Wänden besteht aus Holzelementen. Hinsichtlich der Bauweise und der Form kann der Landschaftsgärtner eine Vielzahl von Modellen anbieten und sie fachgerecht aufstellen. Holzlamellen sind garantiert geschlossen, können aber auch steril wirken. Rollenware aus Heidekraut oder Weidengeflecht betont ein natürliches Ambiente. Zudem finden an den Wänden auch Kletterpflanzen Halt. Mit einjährigen Wicken und Glockenreben kann man zunächst die Wirkung testen. Wer Gefallen der blumig lebendigen Gestaltung findet, wird langfristig die gebauten Wände mit einer Tapete aus Waldreben, Scheinrebe oder Hopfen überziehen.

Zimmer mit Ausblick
Störende Blicke und Lärm verführen einen leicht dazu, dass man den Garten nach allen Seiten geradezu abschottet. Gerade im kleinen Garten kann eine solche Lösung dazu führen, dass man sich eingeengt fühlt. Daher rät der Gärtner des Landschaftsbaus, die Sicht nie vollkommen zu versperren. Fensterchen und Tore geben dem Garten eine freundliche Note und die Möglichkeit die schöne Sicht auf Blütenbüsche in Nachbars Garten zu nutzen. Es muss ja auch nicht zwangsläufig an der Grenze eine Wand aufgestellt werden. Wie mit einem grünen Paravent kann man den Platz für die Liege mit einer Buchenhecke geschickt abschirmen oder den Sitzplatz mit Hilfe von Rankgerüste abgrenzen. Das Ziel ist erreicht, ohne sich die Chance des nachbarschaftlichen Plausches über den Gartenzaun zu nehmen.